Scoopcamp Hackathon am 30.September

von gkamp
 

Wie im letzten Jahr findet auch in diesem Jahr am Tag nach dem Scoopcamp wieder ein Hackathon statt.

Leider können weder Oliver Reichenstein noch Aron Pilhofer an dem  Hackathon teilnehmen. Aron muss am 30. morgens zurück nach New York um die “Midterm Elections” weiter vorzubereiten, Oliver muss sogar schon am 29. Abends weiter. Aber auch ohne die beiden wird es sicher wieder ein spannender Tag.

Nachdem letztes Jahr Mindmatters freundlicherweise seine Büros für den Hackathon zur Verfügung gestellt hatte, wird er dieses Jahr in den Räumen des  neugegründeteten (und sehr ansehnlichen) Betahaus Hamburg stattfinden.

Wir beginnen gegen 10Uhr . Da nur um die 40 Plätze zur Verfügung stehen, müssen wir wissen wer alles kommen will. Daher kann man sich hier kostenlos anmelden.

Themen

Nachdem wir letztes Jahr  quasi bei Null angefangen hatten und  mit einer komplett offenen Vorschlagsrunde für Themen angefangen haben, starten wir dieses Jahr ein klein wenig  anders. Wir haben jetzt schon ein paar Themenvorschläge vorbereitet, die wir am Anfang vorstellen wollen. Für jedes dieser Themen wird es einen Experten/Paten geben, der das Thema über den Tag hinweg betreut (sofern es denn geügend Leute interessant finden). Natürlich können weitere Themen vorgeschlagen werden, umso früher umso besser.

Folgende Themen sind es bisher:

  1. NewsAktuell wird Ihre Presseportal API vorstellen und dabei helfen diese zu benutzen und in Projekte zu integrieren.
  2. Georgi Kobilarov von Uberblic Labs (uberblic.com) und Organisator des grandiosen Web Of Data Berlin Meetups am Mittwoch (an dem ich auch einen Vortrag halten durfte) wird das Thema Linked Open Data und die Uberblic Plattform vorstellen und hat als Idee die Aggregation und Analyse von öffentlichen Daten zu Personen und Firmen, die in einen Skandal verwickelt sind / waren, mitgebracht. Ziel ist es herauszufinden, ob man den Skandal anhand dieser Daten hätte vorhersehen können. Bin mal gespannt ob er einen bestimmten Skandal vor Augen hat.
  3. Moritz Stefaner der sich für / mit dem newslab  mit dem Thema Visualierung der Daten unseres experimentellen GeoBackends beschäftigt hat ist auch da. Er stellt das Thema FacetBrowsing/Faceted Search vor und hilft gerne insbesondere bei der Verwendung der von ihm entwickelten ElasticLists, die seit einiger Zeit auch open-sourced sind. Aber auch generelle Fragen / Ideen zum Thema Infoviz allgemein und/oder Processing und Protovis sind bei ihm gut aufgehoben.
  4. Um  die Umsetzung der Infovis Ideen zu erleichtern aber auch um generell damit experimentieren zu können, werden wir die Geobackend API für den Zeitraum des Hackathon aufmachen.  Gerne diskutieren wir auch das API Design  und mögliche resp. notwendige neue Features und Erweiterungen.
  5. Nicht zuletzt wollen wir die Überlegungen zur Informationsarchitektur und dem Design unserer in Entwicklung befindlichen iPad-App (sowie den aktuellen Entwicklungsstand) vorstellen und mit euch darüber diskutieren wie sinnig oder unsinnig  manche Enscheidungen waren  oder sind).
  6. Wie einfach es ist, das sich von uns ausgedachte,  HTML5-basierte, Eingangsformat aus existierenden Inhalten und Systemen heraus zu erzeugen. Und was sollte man daran evtl. ändern um es einfacher zu machen?

Auf dem Web of  Data Meetup wurde als Antwort auf die Frage: “Warum Denn in  Deutschland der Datenjournalismus so weit  hinter den USA und UK zurückhängt” der Vorschlag gemacht  doch  mit  Hacks & Hackers Meetings zu beginnen. Letztes Jahr war der Hackathon eher mit 80% Hackers und 20% Hacks besetzt.

Die Themen 2,3, und 5 sind bewusst so angelegt, dass sie auch für Journalisten / Hacks interessant sein sollten und von deren aktiver Beteiligung enorm profitieren können:

  • Wie sehen die Recherchestrategien bei 2 aus,
  • Welche Visualiserungen sind denn aus sicht der Recherche / Analyse und aus Sicht der Darstellung für den Leser besonders interessant,
  • Wieviel Print- und Online sollen in den Inhalten und im Interaktionsdesign einer iPad App für eine (regionale) Zeitung stecken? Wie unterscheidet sich das für die verschiedenen (möglichen) Zielgruppen?

Also: Kein Grund für Hacks und Hackettes dem Hackathon fernzubleiben.

Getaggt |

10 Kommentare


  1. 6. September 2010
    17:14

    …wie wäre es mit dem Erarbeiten von Strategien, um Konzepte aus Eingangsmaterial (z.B. Texten) semantisch zu erkennen, zu annotieren und bereitzustellen. Geodaten sind dann eine willkommene Ergänzung dazu.

    (das passt am ehesten zum Thema 2,5 und 6 und man kann technisch einen Bezug uberblic.com aufbauen)

    Welche Zielgruppe hat die iPad-Applikation? Journalisten bei der Informationsfilterung/-aufbereitung zu helfen oder Endbenutzer, die ‘nur’ Nachrichten konsumieren?

    Daniel


  2. 6. September 2010
    17:22

    btw. der Link zum Betahaus ist falsch: sollte vermutlich http://hamburg.betahaus.de/ heissen,

  3. gkamp

    8. September 2010
    11:46

    Hallo Daniel, der Link ist korrigiert, danke für den Hinweis.

    Was die automatische Extraktion von Konzepten und insbesondere Entitäten aus Texten angeht, so haben wir einige/etliche Experimente gemacht und gerade was Toponyme (Bezeichner für allg, Geographika) angeht gibt es viel zu erzählen und zu diskutieren.

    Da sollten sich einige interressenten für finden

    Der iPad App Approach den wir gerade bauen ist für Endbenutzer, wir haben aber auch Vorstellungen wie den ein analyticshes Frontend aussehen könnte. Deswegen ist u.a. Moritz Stefaner mit an Bord.

    Wobei wir im newslab schon der Meinung sind, dass nicht nur Journalisten an dieser Art von App interessiert sein könnten.


  4. 27. September 2010
    11:34

    Hmm, ich versteh das jetzt nicht ganz! In Wikipedia steht:

    “A hackathon is an event when programmers meet to do collaborative computer programming.”

    Da hab ich mich schon riesig drauf gefreut. Aber die Themen hören sich jetzt eher nach Seminaren an, so eine Art technologisch orientierte Begleitkonferenz und nicht ein Hackathon… hat das mit dem “collaboritive computer programming” letztes Jahr nicht geklappt?

    Und um noch etwas kritisches loszuwerden: “werden wir die Geobackend API für den Zeitraum des Hackathon aufmachen”. Leute, ey, das ist finsterstes Corporate-Mittelalter!!!

    • gkamp

      28. September 2010
      11:23

      @FFD

      1. Es werden bestimmt keine Seminare sein, Die Erfahrung aus dem letzten Jahr war aber, das wir dieses jahr nicht mit einem “Lass uns mal drüber nachdenken was wir denn heute machen wollen” starten, sondern schon mal ein bisschen was vorbereiten.

      Natürlich steht es allen Anwesenden frei auch zu beliebingen anderen Tehmen was collaborativ zu machen. Letztes jahr haben zum Beispiel ein paar Anwesende es für interessant befunden doch man zu sehen ob man das Dateiformat von Brushes reverse engineeren kann.:-) Bislang habe

      2. Wie das Scoopcamp richtet sich der zweite Tag sowohl an Entwickler als auch an Journalisten. Ich habe mittlerweile gelernt das der politisch korrekte Name für die intendierte Art der Veranstaltung Hacks and Hackers ist -> http://hackshackers.com

      Wenn es nach mir geht heisst das ganze nächstes Jahr dann auch so :-)

      PS.: Zum Thema: finsterstes Corporate Mittelalter

      a) Die API ist experimentell (lab halt)
      b) Das Geschäftsmodell der dpa ist die kostenpflichtige Bereitstellung von Inhalten an Medien die für diese Inhalte bestimmte Rechte erwerben. So ist das halt, die dpa ist eine GmbH und keine Stiftung
      c) Konnte auf die schnelle bei 1000Mikes weder einen Link zum Repository des Social Audio Framework noch ne API finden Aber da hab ich bestimmt was übersehen ;-)


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  1. [...] interessierte und fähige Leute schon in den Startlöchern oder tummeln sich auf Hackdays oder Hackathons. Die APIs öffnen sich ebenfalls, wenn auch nur zaghaft. Das Presseportal geht da mit gutem [...]

  2. [...] wird es nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr auch in diesem Jahr wieder einen Hackathon geben. Online-Journalisten beschäftigen sich hier intensiv mit Web-Technologien und Themen wie [...]

  3. By Countdown für das Scoopcamp | netzprotokolle on 26. September 2010 at 16:37

    [...] sich auf dem Hackathon an die Umsetzung der Ideen. Gerd Kamp vom dpa newslab hat schon einmal eine Themenliste zusammengestellt. Kleiner Nebeneffekt: So lerne ich auch mal das Betahaus von innen [...]

  4. By Scoopcamp Hackathon | Christian's Blog on 1. Oktober 2010 at 09:38

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    [...] conferences  (Scoopcamp, Scoopcamp Hackathon), [...]

  6. By rimonabantexcellence site title on 21. Juli 2013 at 14:10
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